„On a Mission from God“

Voller Erfolg bei der One Night with the SoulSavers

Ein Gottesdienst, den Konfirmandinnen und Konfirmanden komplett selbst auf die Beine stellen – mutig, ehrlich und mit echter Tiefe. Unter dem Thema „Freiheit“ wird daraus ein Abend voller Energie, klarer Worte und bewegender Momente. Und am Ende steht ein Saal, der geschlossen applaudiert.

Ein Auftakt mit Gänsehautmoment
Der Vorhang ist noch geschlossen, da erklingen bereits die ersten Töne: Horn, Klavier, Schlagzeug. Dann öffnet sich der Vorhang – und sie stehen da: die SoulSavers, die Konfirmandinnen und Konfirmanden des aktuellen Jahrgangs. - Die One Night with the SoulSavers beginnt.
Was folgt, ist ein fulminanter Gottesdienst – lebendig, berührend und voller Energie. Ein Abend, der zeigt, wie viel Herzblut und Arbeit in diesem Projekt steckt.
 
Alles selbst gemacht
Gleich zu Beginn machen die Jugendlichen deutlich, worauf sie stolz sein können:
 
„Wir sind die SoulSavers des aktuellen Jahrgangs und heißen Sie herzlich willkommen. Wir haben alles an diesem Gottesdienst selbst vorbereitet: Texte, Gebete und eine Predigt geschrieben, Tänze und Lieder ausgewählt und eingeübt.“

Das Thema „Freiheit“ stand bereits im September fest – gewählt von den Jugendlichen selbst. Von da an begann die intensive Vorbereitung: in vier SoulCamps und besonders während der Konfifahrt nach Schloss Ortenberg wuchs der Gottesdienst Stück für Stück zusammen.
 
Freiheit – ehrlich durchdacht
Dass sich die 46 Jugendlichen ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt hatten, war deutlich spürbar.
In Liedern, Tänzen, selbst geschriebenen Texten, Lesungen, Gebeten – und besonders in der Predigt – zeigte sich eine bemerkenswerte inhaltliche Tiefe.
Sätze wie:
 
„Manchmal sind wir unfrei: gefangen in Erwartungen anderer, Leistungsdruck, Angst zu scheitern und im ständigen Vergleich.“

Oder die Erkenntnis:
 
„Die Geschichte von Jesus zeigt Freiheit: Selbst in Situationen voller Ablehnung bleibt seine Würde bestehen. Sein Wert verändert sich nicht. Jeder Mensch ist wertvoll.“
 
Gerade weil viele der Jugendlichen selbst in einer Lebensphase stehen, in der sie ihren Platz suchen, bekam das Thema eine spürbare Authentizität.
 
Begeisterung im Saal
Schon während des Gottesdienstes gab es immer wieder Szenenapplaus.
Nach dem letzten Lied – „My Lighthouse“ – hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Der gesamte Saal stand und applaudierte minutenlang.
Auch das Vorbereitungsteam um Bezirkskantor Paul Hafner und Pfarrer Dr. Simon Layer war sichtlich bewegt. Die vorherige Nervosität wich Erleichterung und Stolz.
„Wir sind unglaublich stolz auf diese tollen Konfis“, so Layer im Anschluss.

Auch aus dem Publikum war viel Anerkennung zu hören:
 
"Da war eine richtig gute Message drin.“
„Wie beeindruckend, was diese Jugendlichen können!“
 
Dank, Geburtstagsständchen und Zugabe
Ein besonderer Moment war das Geburtstagsständchen für Jens Stolpmann, der an diesem Tag Geburtstag feierte.
Die Konfis bedankten sich ausdrücklich bei allen Helfenden vor und hinter den Kulissen – und ließen es sich nicht nehmen, dem Applaus noch eine Zugabe folgen zu lassen.
Mit „Gute Laune“ von GroßstadtEngel verabschiedeten sich Jugendliche und Team gemeinsam von der Bühne – laut, fröhlich und sichtlich erleichtert.
 
Fazit
Diese One Night war mehr als ein Gottesdienst. Sie war ein starkes Zeichen dafür, was Jugendliche können, wenn man ihnen Verantwortung zutraut – und sie ernst nimmt.
 
Simone Layer