Passionskonzert zur Sterbestunde Jesu

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Im Jahr 1786 bekam Joseph Haydn einen lukrativen Kompositionsauftrag: der Domherr der spanischen Stadt Cádiz bat ihn um eine Instrumentalmusik, aufzuführen am Karfreitag, welche die letzten Worte Jesu mit musikalischen Mitteln ausdeuten sollte. Keine leichte Aufgabe für Haydn! Verbot doch die Ernsthaftigkeit des Themas die Komposition schneller oder gar heiterer Sätze; zudem müsste es gewiss auch eine angemessene Einleitung zu diesem Karfreitagsgeschehen geben, mithin also acht langsame Meditationen, die die jeweiligen Reflexionen des Priesters ergänzen sollten … Und nur beim abschließenden „terremoto“, dem Erdbeben, das nach Jesu Tod das Werk beendet, durfte es einmal ruppig und schnell zur Sache gehen …

Ursprünglich eine Partitur für großes Orchester im Stile seiner „Pariser Sinfonien“, hat sich Haydn immer wieder mit diesem außergewöhnlichen Werk befasst und es auch in anderen Besetzungen erscheinen lassen, z.B. für Streichquartett oder auch nur für Klavier zu 2 Händen.

In den nahezu 30 Jahren seines Bestehens hat sich das Heidelberger OSSIAN-Quartett immer wieder der unergründlichen Schönheit dieses Werkes gewidmet. Reiner Manstetten, Philosoph aus Heidelberg, hat für die SIEBEN LETZTEN WORTE UNSERES ERLÖSERS AM KREUZ wunderbar deutende Worte gefunden, die Pfarrer Tobias Habicht lesen wird.

Verpassen Sie nicht diese besondere Gelegenheit, sich auf Ostern einzustimmen!

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