Jahreshauptversammlung des Evangelischen Kirchenchors 2020

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Überschattet vom Coronavirus fand am 12. März die JHV des ev. Kirchenchores als vorerst letzte öffentliche Veranstaltung im Gemeindesaal der ev. Kirche Oftersheim statt. Verständlicherweise waren daher nur einige Gäste wie Pfarrer Tobias Habicht, Kirchengemeinderäte und ein großer Freund des Chores Herrn Jens Rüttinger gekommen, der den Chor auch mit einer großzügigen Spende bedachte. An dieser Stelle sei nochmals ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Da auch Obmann Willi Egler wegen eines Rehaaufenthaltes nicht anwesend sein konnte, begrüßte Chorleiter Herr Rainer Ruhland die Besucher mit Willkommensworten ganz herzlich. Nach dem ersten Chorstück „Song of Fellowship“ begann der offizielle Teil mit einer Andacht von Pfarrer Tobias Habicht zu der Frage „Was ist mein einziger Trost, meine Kraft im Leben und im Sterben?“ Die Antwort ist sicher Jesus, aber es ist auch die Musik, die eine unglaubliche Kraft besitzt. Durch Musik, das Singen, passiert etwas in unserem und anderer Leben, sie löst Ängste, beruhigt, weckt Erinnerungen, gibt Hilfe und Gefühle der Dankbarkeit und Zuversicht auf Gottes Hilfe. Herr Habicht bedankte sich im Namen der ganzen Kirchengemeinde für die wunderbare Musik in Gottesdiensten und Konzerten und im Hinblick auf die derzeitig schwierige Situation durch das Coronavirus hoffe er, dass sich bald alles zum Guten wende, denn ohne Musik fehlt etwas im Leben.

Nach einem weiteren Chorbeitrag „Heaven is a wonderful place“ folgte der Jahresbericht im Rückblick von Schriftführerin Birgit Czerwenka, der erstmals gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Christine Nissen erstellt wurde.
Der Chor hatte im vergangenen Jahr wieder zur musikalischen Gestaltung diverser Gottesdienste an kirchlichen Feiertagen in der Oster- und Weihnachtszeit sowie anlässlich der Jubelkonfirmationen beigetragen. Hierbei ist der Gottesdienst an Karfreitag gemeinsam mit dem Schwetzinger Kammerorchester und den Solistinnen Barbara Obert Oboe und Angelika Ruhland Geige zu erwähnen, der mit diversen Chorälen von Bach und Isaak die Lesungen aus dem Matthäusevangelium stimmungsvoll gerahmt hatten. Auch die Gottesdienste zur Verabschiedung von Pfarrerin Esther Kraus in den Ruhestand und die Einführung des neuen Pfarrers Tobias Habicht im Erntedankgottesdienst wurden musikalisch festlich durch den Chor und das Schwetzinger Kammerorchester mitgestaltet.
Musikalischer Höhepunkt des vergangen Jahres war wieder das Konzert „Abendmusik zu Advent und Weihnachten“, das am 21. Dezember stattfand. Gemeinsam mit dem Schwetzinger Kammerorchester und dem Schwetzinger Blechbläserensemble unter der Leitung von Ralf Krumm wurde den zahlreichen Besuchern ein sehr ansprechendes, wie auch anspruchsvolles Konzert mit Chor- und Orchesterwerken dargeboten. Mit deutschsprachigen Adventsliedern und dem Magnifikat in lateinischer Sprache im ersten Teil und englischsprachigen Christmas Carols im zweiten Teil, dominierte der Mittelteil durch Instrumentalstücke von Kammerorchester und Blechbläserensemble. Gerahmt wurden diese mit Lesungen von Pfarrer Tobias Habicht.
Insgesamt hatte der Chor 51 Einsätze, davon 9 Auftritte, die im Gottesdienst zur Christnacht mit einem musikalischen Weihnachtsgeschenk an die Gemeinde endeten. Auch auf 2019 kann der Chor wieder mit großer Zufriedenheit und ein wenig Stolz zurückblicken.

Ein besonders herzlicher Dank ging an alle Spender und Helfer, die auch die 23. Orgelfondsaktion wieder durch ihren vielfältigen und zahlreichen Einsatz unterstützt hatten, denn es konnte dem Orgelfondskonto ein Betrag von mehr als 1000€ gutgeschrieben werden. Mit diesem Betrag wurde der Umbau der Orgel mitfinanziert, damit die Holzpfeifen vorne rechts im tiefsten Register des ersten Manuals, die bisher zu eng mensuriert waren, wieder hörbar werden. Diese wurden inzwischen ausgetauscht bzw. umgebaut und die Orgel neu gestimmt.

Danach folgte der Kassenbericht mit Entlastung der Kassenwartin Traudel Raucholz sowie die „Kleine“ Ehrung für regelmäßigen Chorprobenbesuch, die Marita Stürmer und Heidrun Pawletta, die beide 2019 kein einziges Mal gefehlt hatten, sowie Erna Neubert, Leni Faude, Claudia Ruhland und Willi Egler erhielten.
Als Auftakt zu den langjährigen Ehrungen sang der Chor „Du passt so gut zu mir“, denn für 50-jährige Zugehörigkeit zum Kirchenchor wurden Frau Renate Reich und Frau Marianne Gieser, sowie für 35-jährige Mitgliedschaft Frau Hannelore Krainik mit Präsenten und Urkunden, verbunden mit großem Dank für die Treue zum Chor und ihrem vielfältigen Engagement, geehrt.

Nach dem Lied „Mit Musik geht alles besser“ folgte ein Rückblick sowie ein kleiner Ausblick auf das laufende, von vielen Ungewissheiten geprägte Jahr, von Chorleiter Herrn Ruhland, der sich bei den Chormitgliedern für ihre Treue und Unterstützung bedankte und Worte der Wertschätzung aussprach. Insbesondere lobte er erneut die gute Gemeinschaft, sowie die ungebrochene und erfreuliche Leistungsbereitschaft des Chors. Auch wenn man aufgrund der Mitgliederzahlen keine „großen Sprünge“ mehr wagen könne, so freue er sich dennoch auch weiterhin viele neue „kleine Sprünge“ mit dem Chor machen zu können. Dazu sind neue Mitglieder jederzeit herzlich willkommen! Abschließend ging sein besonderer Dank an die Obleute, Notenwartinnen, Kassenwartin, Schriftführerinnen, den Kirchendiener und den/die Pfarrer/in für deren Unterstützung und Engagement. Zum Abschluss des „offiziellen“ Teils bedankte sich der Chor bei seinen Gästen mit dem Abendlied „Noch hinter Berges Rande“.

Anschließend wurde in geselliger Runde allerlei Schmackhaftes vom Buffet genossen, woraufhin ein Reigen fröhlicher Vorträge eröffnet wurde, diesmal mit 3 eindrucksvollen Soli „Der Vogelfänger“ aus Mozarts Zauberflöte, einer italienischen Arie und „Wenn ich einmal reich werd“ aus „Anatevka“ von Adrian Rüttinger begleitet von Herrn Ruhland am Klavier. Es folgte Renate Reich, die ein Gedicht über den „Rentnerstress“ in pfälzischer Mundart mitgebracht hatte. Johanna Heger schloss sich ihr an, die mit dem Gedicht „Auf gut deutsch“ uns in heiterer Form zum Nachdenken über unsere Muttersprache und ihrer (englischen) Fremdwörter brachte. Danach hatte Marita Stürmer, wie schon im Vorjahr, eine Geschichte aus ihrem Fundus mitgebracht. Die „absurde Reise“ einer kleinen Gruppe, die eine große Städtereise voller Gegensätzlichkeit machte. Auch mit diesem Beitrag wurden die Lachmuskeln der Zuhörer/innen ordentlich trainiert. Ein weiterer Punkt des Abends war der Sketch „Die zwe Stadtbasen“ – in Mundart vorgetragen – von Erna Neubert und Evelyn Liebl, über zwei liebenswerte Damen beim Tratsch über die neusten „Abwege der Anderen“. Ein kleines Musikquiz zu alter Filmmusik, vorgespielt am Klavier von Chorleiter Rainer Ruhland rundete den Abend musikalisch ab, der dann gemütlich ausklang.

Birgit Czerwenka

Ehrung von Frau Reich und Frau Gieser für 50-jährige Zugehörigkeit zum Evangelischen Kirchenchor
Ehrung von Frau Krainik für 35-jährige Zugehörigkeit zum Evangelischen Kirchenchor

Nach dem Lied „Mit Musik geht alles besser“ folgte ein Rückblick sowie ein kleiner Ausblick auf das laufende, von vielen Ungewissheiten geprägte Jahr, von Chorleiter Herrn Ruhland, der sich bei den Chormitgliedern für ihre Treue und Unterstützung bedankte und Worte der Wertschätzung aussprach. Insbesondere lobte er erneut die gute Gemeinschaft, sowie die ungebrochene und erfreuliche Leistungsbereitschaft des Chors. Auch wenn man aufgrund der Mitgliederzahlen keine „großen Sprünge“ mehr wagen könne, so freue er sich dennoch auch weiterhin viele neue „kleine Sprünge“ mit dem Chor machen zu können. Dazu sind neue Mitglieder jederzeit herzlich willkommen! Abschließend ging sein besonderer Dank an die Obleute, Notenwartinnen, Kassenwartin, Schriftführerinnen, den Kirchendiener und den/die Pfarrer/in für deren Unterstützung und Engagement. Zum Abschluss des „offiziellen“ Teils bedankte sich der Chor bei seinen Gästen mit dem Abendlied „Noch hinter Berges Rande“.

Anschließend wurde in geselliger Runde allerlei Schmackhaftes vom Buffet genossen, woraufhin ein Reigen fröhlicher Vorträge eröffnet wurde, diesmal mit 3 eindrucksvollen Soli „Der Vogelfänger“ aus Mozarts Zauberflöte, einer italienischen Arie und „Wenn ich einmal reich werd“ aus „Anatevka“ von Adrian Rüttinger begleitet von Herrn Ruhland am Klavier. Es folgte Renate Reich, die ein Gedicht über den „Rentnerstress“ in pfälzischer Mundart mitgebracht hatte. Johanna Heger schloss sich ihr an, die mit dem Gedicht „Auf gut deutsch“ uns in heiterer Form zum Nachdenken über unsere Muttersprache und ihrer (englischen) Fremdwörter brachte. Danach hatte Marita Stürmer, wie schon im Vorjahr, eine Geschichte aus ihrem Fundus mitgebracht. Die „absurde Reise“ einer kleinen Gruppe, die eine große Städtereise voller Gegensätzlichkeit machte. Auch mit diesem Beitrag wurden die Lachmuskeln der Zuhörer/innen ordentlich trainiert. Ein weiterer Punkt des Abends war der Sketch „Die zwe Stadtbasen“ – in Mundart vorgetragen – von Heidrun Pawletta und Evelyn Liebl, über zwei liebenswerte Damen beim Tratsch über die neusten „Abwege der Anderen“. Ein kleines Musikquiz zu alter Filmmusik, vorgespielt am Klavier von Chorleiter Rainer Ruhland rundete den Abend musikalisch ab, der dann gemütlich ausklang.

Birgit Czerwenka

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