Jahreshauptversammlung des Kirchenchors

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Jahreshauptversammlung des evangelischen Kirchenchores 2019

Die JHV des ev. Kirchenchors wurde am 6. Juni mit „Freunde, die ihr seid gekommen“ musikalisch eröffnet und alle Besucher mit Willkommensworten von Obmann Willi Egler herzlich gegrüßt. Nach einem weiteren Chorbeitrag aus dem „Augsburger Tafelkonfekt“ „Ist etwas so mächtig“ begann der offizielle Teil traditionell mit dem Jahresbericht im Rückblick von Schriftführerin Birgit Czerwenka.

Der Chor hatte im vergangenen Jahr wieder zur musikalischen Gestaltung diverser Gottesdienste an kirchlichen Feiertagen in der Oster- und Weihnachtszeit sowie anlässlich der Konfirmationen beigetragen. Hierbei ist die Abendandacht an Gründonnerstag gemeinsam mit dem Schwetzinger Kammerorchester zu erwähnen, die mit diversen Chorälen stimmungsvoller Auftakt für Karfreitag war. Dieser und die Auferstehungsfeier wurden ebenfalls vom Chor feierlich gestaltet und mit mehreren Soli von Adrian Rüttinger eindrucksvoll abgerundet. Ein besonderer musikalischer Höhepunkt des vergangen Jahres war die zum zweiten Mal aufgeführte „Geistliche Abendmusik im Advent“, die am 22. Dezember stattfand. Gemeinsam mit dem Schwetzinger Kammerorchester und den Solisten Ralf Krumm, Stephan Siebig (Trompete), Wolfgang Grosch, Jochen Zoller (Violine) und Annette Dietl-Faude (Sopran) sowie Ralf Kraut (Tenor), wurde den Besuchern ein eindrucksvolles Programm mit Chor- und Orchesterwerken sowie deutschen und englischen Advents- und Weihnachtsliedern, gerahmt mit Lesungen von Pfarrerin Dr. Sibylle Rolf geboten.

Unter anderem mit „O komm, o komm Emanuel “, der Kantate „Siehe, ich verkündige euch große Freude“, der Mottete „Pastores loquebantur“, einem ausgewöhnlichen Trompetenkonzert von Vivaldi sowie dem „Concerto Grosso“ von Manfredini wurden die Besucher für einige Zeit aus der vorweihnachtlichen Hektik entführt. Den Abschluss bildeten eindrucksvoll die beiden englischsprachigen Stücke „ Holy Night, Silent Night“ und „Joy to the world!“, mit denen ein fulminanter Bogen auf die Ankunft Christi und den Heiligen Abend gespannt wurde. So hatte der Chor insgesamt 46 Einsätze, davon 8 Auftritte, die im Gottesdienst zur Christnacht mit einem musikalischen Weihnachtsgeschenk an die Gemeinde endeten. Auch auf 2018 kann der Chor wieder mit großer Zufriedenheit zurückblicken.

Ein besonders herzlicher Dank ging an alle Spender und Helfer, die auch die 22. Orgelfondsaktion wieder durch ihren vielfältigen und zahlreichen Einsatz unterstützt hatten, denn es konnte dem Orgelfondkonto ein Betrag von mehr als 1.180,00 Euro gutgeschrieben werden. Dieser Betrag wurde zur Begleichung des Restbetrags des bereits in die Orgel eingebauten neuen, geräuschlos funktionierenden Tremulanten verwendet.

Pfarrerin Dr. Sibylle Rolf, die später hinzu kam, hatte dem Chor die Geschichte „Jesus nimmt frei“ mitgebracht – Jesus, der ganz erschöpft vom Gutes tun war, hatte sich einen Tag zum Spazierengehen, Picknicken und Eselreiten gegönnt, war aber am Abend traurig, denn er dachte es wäre ein verlorener Tag ohne Gutes getan zu haben. Aber Gott sagte zu ihm: nur wenn du selbst froh bist, kannst zu auch andere froh machen! Und so bedankte sich Pfarrerin Dr. Rolf auch im Namen der Gemeinde für die Fröhlichkeit und die Leichtigkeit des Singens, mit der der Chor die Gemeinde erfüllt.

Danach folgte der Kassenbericht mit Entlastung der Kassenwartin sowie die „Kleine“ Ehrung für regelmäßigen Singstundenbesuch, die Claudia Ruhland und Heidrun Pawletta, die beide 2018 kein einziges Mal gefehlt hatten, sowie Erna Neubert, Marianne Gieser, Maritta Stürmer, Birgit Czerwenka und Willi Egler erhielten.

Für die 20jährige Zugehörigkeit zum Kirchenchor, davon 16 Jahre als Obmann wurde Willi Egler mit einem Präsent, verbunden mit großem Dank für die Treue zum Chor und das vielfältige Engagement geehrt.

Es folgte ein Rückblick sowie ein kleiner Ausblick auf das laufende Jahr von Chorleiter Herrn Rainer Ruhland, der sich bei den Chormitgliedern für Ihre Treue und Unterstützung in nicht immer ganz leichten Zeiten bedankte und Worte der Wertschätzung aussprach. Insbesondere lobte er erneut die gute Gemeinschaft, ungebrochene und erfreuliche Leistungsbereitschaft des Chors, verbunden mit einem besonderen Dank an den Tenor. Auch wenn der Chor auf Grund der Mitgliederzahlen keine „großen Sprünge“ mehr wagen könne, so freue er sich dennoch auch weiterhin viele neue „kleine Sprünge“ mit dem Chor machen zu können. Dazu sind neue Mitglieder jederzeit herzlich willkommen!

Bei der anschließenden Wahl wurden die Obleute Heidrun Pawletta und Willi Egler, die Kassenwartin Waltraud Rauchholz, die Notenwartin Marion Brunner und die Schriftführerin Birgit Czerwenka für weitere 3 Jahr einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an.

Zum Abschluss des „offiziellen“ Teils bedankte sich der Chor bei seinen Gästen mit einem musikalischen Mix aus dem Gospel „Heaven is a wonderful place“, „Wie der Acker so die Rübchen“, „Du paßt so gut zu mir“ und „Singen macht Spaß“. Anschließend wurde in geselliger Runde allerlei Schmackhaftes vom Buffet genossen, woraufhin ein Reigen fröhlicher Vorträge, diesmal mit einem eindrucksvollen Solo „Der Vogelfänger“ aus Mozarts Zauberflöte von Adrian Rüttinger begleitet von Herrn Ruhland am Klavier, eröffnet wurde. Es folgte Maritta Stürmer, die Fritzchens Schulaufsatz über die Silberhochzeit seiner Eltern mitgebracht hatte. Der Haken dabei war, dass der Lehrer zur Aufgabe gemacht hatte keine zusammengesetzten Dingwörter zu gebrauchen. Und so wurden die Lachmuskeln bei „Sahne des Schlages“, „Klavier des Schiffers“, „Brüder des Gesanges des Chores der Kirche“, Stiche der Biene“, und dem“ Jammer der Katze-“ – um nur einige zu nennen – ordentlich trainiert. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Sketch „Die zwe frommste Kerchgängerinnen“ – in Mundart vorgetragen – von Heidrun Pawletta und Evelyn Liebl. Zwei liebenswerte fromme alte Damen, deren Gedanken im sonntäglichen Gottesdienst allzu oft andere Wege gehen als den Liedern und der Predigt zu folgen, aber immer wieder pünktlich zum Ende des Gottesdienstes „fromm“ zurückkehren.

Nach dem Spiel „Das Dorf“ rundete der Chor mit Wunschliedern wie „ Die Loreley“, „My Bonnie“, „Que Sera“ und „Should Auld Acquiantans be forgot“ den Abend musikalisch ab, der dann gemütlich ausklang.

Birgit Czerwenka

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